Was für den Franken die Kärwa, ist für den Oberbayern
die Kirta. Eigentlich ist es das Fest,
das an die Weihe der Kirchengebäude erinnert - etwa seit dem 5. Jahrhundert.
Ursprünglich feierte jedes Dorf den Weihetag seines Gotteshauses. Für die
ländliche Bevölkerung war es eines der wichtigsten Feste im Jahr, weil man im
harten Alltag selten die Möglichkeit hatte, bei Musik, Tanz, gutem Essen und
natürlich auch beim Bier die Mühen des Alltags zu vergessen.
Viele Kirchweihbräuche haben sich erhalten:
Kirta-Nudeln, Gänse- oder Entenbraten, Tanz und natürlich die Kirtahutschen,
eine Längsschaukel, auf der, je nach Größe bis zu 15 Leute Platz hatten.