Tatort:  Grundschule Schönau

Bei dieser Schlagzeile muss man ja Angst bekommen! Aber nein, in der Schule hat kein Verbrechen stattgefunden! Am 21. 07. 2011, 19.00 Uhr hatte sich die Klasse 3b zu einer Lesenacht in der Schule getroffen. Dies sollte die letzte größere Aktivität zum Abschluss des Schuljahres sein.

Das Klassenzimmer wurde zum Detektivbüro. Doch erst einmal wurden die Betten gerichtet. Ein Klassenzimmer wandelte sich in ein paar Minuten zu einem gemütlichen Schlafraum. Das war schon sehr aufregend.

      

Danach zogen geheimnisvolle Zettel die Aufmerksamkeit auf sich, darunter ein Zeitungsausschnitt. "Da sind ja Löcher drin. Was die wohl bedeuten mögen?", fragten sich die kleinen Detektive und ich mich auch. Nach ruhigem Betrachten des Artikels fanden wir eine heiße Spur und schließlich des Rätsels Lösung. Die durch Löcher markierten Buchstaben ergaben in der richtigen Reihenfolge die Begrüßung: Viel Spaß bei der Lesenacht der Grundschule Schönau! Und weiter ging's.

      

Wahre Detektive legen eine Prüfung ab. Neben einem Geschicklichkeits- und Ausdauertraining wurde auch der Spürsinn der jungen Agenten getestet. Ein Überfall auf die Raiffeisenbank des Dorfes zwang die Ermittler der 3b dazu,  merkwürdige Botschaften zu entschlüsseln. Fingerabdrücke und andere Spuren zu lesen, Zeugenaussagen und Alibis zu Prüfen und den Täter zu erkunden.

       

Rund ums Lagerfeuer, mit Stockbrot und Mashmallows hatten wir großen Spaß beim Lesen verschiedener Detektivgeschichten.

       

Oh, dann kam die „Schwarze Hand" ins Spiel. Wie gruselig, oder doch nicht? Es handelt sich um einen spannenden und zugleich lustigen Kinderkrimi. Die Detektive fanden zu jedem Fall mit viel Schweiß und Ruhe eine Lösung. Am Ende des ersten Kapitels haben, so glaube ich, die Schüler mitbekommen, dass Detektivsein nicht immer einfach ist. Um ehrlich zu sein, ich hatte auch in manchen Fällen meine Schwierigkeiten.

Nach dieser anstrengenden Arbeit hatten wir uns eine Pause verdient. Mit Getränken, Obst und anderen Leckereien schöpften wir noch mal so richtig Kraft. Nein, keine Müdigkeit zeigen! Viele Krimis und Gruselgeschichten luden zum Lesen mit der Taschenlampe ein. Das war ein Spaß!

Die Eltern kamen um 8.00 Uhr mit dem Frühstück. Als die Kinder von ihren Eltern abgeholt wurden, sahen diese in sehr fröhliche, aber müde Kinderaugen. Es gab viel zu erzählen.

Es war eine gelungene Lesenacht für alle Beteiligten. Ich bin froh, dass ich diese Nacht mit den Kindern gemeinsam erleben durfte.

(Susanne Mrugalla)